




Traditionelle hinduistische Hochzeitszeremonien werden im Maa Yoga Ashram in Indien organisiert und schenken Paaren ein authentisches, spirituell geprägtes Erlebnis in der heiligen Stadt Rishikesh.
Eine hinduistische Hochzeit steht für den Beginn des gemeinsamen Ehelebens und zählt zu den bedeutendsten Übergängen im Leben. Sie ist ein freudiges Fest, das von Familie und Freunden begleitet wird und von Herzlichkeit, Hingabe und Begeisterung erfüllt ist.
Im Maa Yoga Ashram widmen wir uns der sorgfältigen Planung und Durchführung echter vedischer hinduistischer Hochzeitszeremonien. Unsere erfahrenen Eventplaner gestalten jeden Teil der Feier mit Professionalität, Respekt und Liebe zum Detail.
Dabei arbeiten wir mit kundigen Priestern, den Pandits, zusammen, die die traditionellen Rituale leiten und so eine Zeremonie schaffen, die für das Paar und seine Familien gleichermaßen unvergesslich und tief bedeutsam ist.
Im Hinduismus gilt die Ehe als ein Bund, der auf ethischen und moralischen Werten beruht. Laut vedischer Schrift ist sie die Vereinigung zweier Seelen, bis aus ihnen eine harmonische Einheit wird.
Zugleich ist die Ehe ein wichtiger Samskara: Sie markiert den Übergang von einer Lebensphase des Lernens hin zu einem neuen Abschnitt, der im Aufbau eines Haushalts und in der Erziehung von Kindern seinen Mittelpunkt findet. Dabei verbindet die Eheschließung nicht nur Braut und Bräutigam, sondern auch ihre Familien über Generationen hinweg.
Im Maa Yoga Ashram organisieren wir vedische hinduistische Hochzeitszeremonien mit den folgenden heiligen Ritualen, um den Anlass besonders glückverheißend zu gestalten.
Dieses Eröffnungsritual beginnt mit dem Empfang des Bräutigams und seiner Familie durch die Familie der Braut. Die Mutter der Braut begrüßt den Bräutigam mit einem Tilak aus Sindoor-Paste und ungekochtem Reis auf seiner Stirn als Segenszeichen. Anschließend trifft der Bräutigam in einer von Männern getragenen Hochzeitskarosse am Veranstaltungsort ein.
Bei diesem Ritual überreichen die Eltern der Braut dem Bräutigam eine Mischung aus Honig, Joghurt und Ghee, bekannt als Madhuparka. Sie ist Ausdruck von Respekt und zugleich ein Segen für dauerhafte Liebe und gute Gesundheit im Eheleben.
Kanya Daan symbolisiert die Übergabe der Tochter an den Bräutigam. Während dieses Teils der Zeremonie rezitiert der Priester acht Mantras aus den Veden, um die Segnungen der Götter herbeizurufen, während die Eltern ihre Tochter ihrem Ehemann anvertrauen.
Zu diesem Ritual gehört auch Homa, die heilige Feuerzeremonie. Das Paar entzündet Agni, das heilige Feuer, das Licht, Kraft und Wissen verkörpert und als Zeuge ihrer Eheversprechen dient. Agni gilt zudem als Bote, der ihre Gebete zu Gott trägt.
Diese Segnungen gelten für:
Außerdem nehmen Braut und Bräutigam an Achaman und Angasparsha teil und reinigen sich während der Zeremonie.
Diese Rituale werden von bestimmten Mantras begleitet. Bei Achaman reicht die Braut dem Bräutigam eine kleine Menge Wasser zum Trinken – eine Geste, die inneren Frieden fördern soll.
Danach folgt Angasparsha: Der Bräutigam taucht Mittel- und Zeigefinger ins Wasser und berührt damit seine Gliedmaßen, was als Bitte um körperliche Kraft und Wachheit verstanden wird.
Hier nimmt der Bräutigam die Hand der Braut in seine und nimmt sie als Ehefrau an. Zugleich verspricht er, sie und ihre zukünftigen Kinder zu beschützen. Er gelobt außerdem, aufrichtig zu leben, Herausforderungen gemeinsam zu tragen und ein glückliches Leben im Einklang mit dem spirituellen Weg aufzubauen.
Während Shila Arohan steigt die Braut auf einen Stein, der Standfestigkeit und Beständigkeit symbolisiert. Der Bräutigam ermutigt sie, stark zu bleiben und den Herausforderungen des Lebens gemeinsam zu begegnen. Freunde und Familie bestreuen das Paar mit Reis und Blumen.
Bei diesem Ritual bringt das Paar Opfergaben für das heilige Feuer dar. Der Bruder der Braut legt gepufften Reis in ihre Hände als Opfergabe an Agni, und das Paar gibt ihn gemeinsam ins Feuer, während es um Segen bittet. Dies wird dreimal wiederholt.
In diesem Abschnitt umkreist das Paar das heilige Feuer siebenmal; dies wird als Saptapadi oder die Sieben Schritte bezeichnet und ehrt Agni, der nach dem Glauben nach den ersten vierzehn Lebensjahren der Braut zu ihrem Beschützer wird.
Der Bräutigam führt die Braut bei den ersten drei Runden und bittet um göttlichen Segen und Beistand. Gemeinsam versprechen sie, für ihre Kinder zu sorgen. In der letzten Runde führt die Braut den Bräutigam um das Feuer und verpflichtet sich, nach Dharma und Satya, Hingabe und Wahrheit, zu leben.
Am Ende sitzen beide, wobei die Braut links vom Bräutigam Platz nimmt. Agni Pradakshina bestätigt zusammen mit Saptapadi die Ehe.
In diesem Ritual legt der Ehemann seiner Frau eine heilige Kette um den Hals, als Symbol für Glück und Wohlstand. Danach zieht er Sindoor in den Scheitel ihres Haares. Der Priester besprenkelt das Paar mit Wasser, während es zur Sonne für ein erfülltes Leben betet. Anschließend meditieren die Frischvermählten über den Polarstern und den Stern Arundhati.
Die letzte Phase ist Ashirwad, wenn Priester und Älteste dem frisch vermählten Paar ihren Segen geben. Danach wünschen die Eltern der Braut ihrer Tochter ein langes und harmonisches Eheleben. Damit endet die Zeremonie, und die Braut verlässt offiziell das Haus ihrer Eltern, um mit ihrem Ehemann ein neues Leben zu beginnen.
Maa Yoga Ashram - Ayurvedic Retreat & Treatment Centre

Aamkhala, Badrinath Rd, Tapovan, Rishikesh, Uttarakhand 249192, India
Rishikesh
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