

In der Nacht seiner Erleuchtung begegnete der Buddha Mara, jener verführerischen Kraft, die ihn von der Befreiung abbringen wollte. Doch er blieb in Stille und Gewahrsein verwurzelt. Mara verlor an Macht, und der Buddha erkannte seine wahre Natur.
Warum berührt diese alte Erzählung den buddhistischen Weg bis heute so tief? Sie verweist auf zwei zentrale Aspekte der Meditationspraxis: das Innehalten und das Sehen. Im Zen wird das Innehalten durch die Ruhe des Zazen kultiviert – durch beständige Präsenz und Nicht-Reagieren. Das Sehen bedeutet, Gedanken und Gefühle wahrzunehmen, sobald sie auftauchen, ohne sich in ihnen zu verlieren. Wenn Angst, Verwirrung und Verlangen als scharfe Schwerter erscheinen, kann ihnen ruhige, klare Achtsamkeit begegnen und sie in Lehrmeister verwandeln – in Bodhisattvas, in Blüten, die den Weg zur Freiheit öffnen.
Begleite die besuchenden monastischen Lehrer Hojin Sensei und Shoan Sensei, wenn sie diese zeitlosen Lehren durch Zazen, Kunst und Körperpraxis erkunden. Indem wir uns vom Wunsch, uns selbst zu reparieren, lösen und Erfahrungen mit wacher Mitgefühlskraft begegnen, kann eine frische und freudige Freiheit entstehen.

Biografie Jody Hojin Kimmel, Sensei erhielt die Übertragung der Gebote von Daido Roshi, der den Prozess 2009 begann, sowie von Shugen Roshi, der ihn 2012 abschloss. 2017 empfing sie von Shugen Roshi die vollständige Dharma-Übertragung. Heute ist sie Trainingsdirektorin des Mountains and Rivers Order und Äbtissin des Zen Center of NYC-Fire Lotus Temple. Neben ihrem Zen-Weg pflegt Hojin Sensei seit vielen Jahren...
Mehr lesenDanica Shoan Ankele, Sensei

Preis
200,00 $
Do., 4. Juni