


Dieser zweitägige, vor Ort stattfindende Workshop zu angewandter Ethik richtet sich an Dharma-Lehrende, Lehrende in Ausbildung sowie an weitere Personen, die innerhalb buddhistischer Gemeinschaften spirituelle Lehrrollen übernehmen. Auch Lehrende können Teilnehmende empfehlen, deren Weg künftig mit Unterrichtsverantwortung verbunden sein könnte.
Selbst wenn eine Lehrbeziehung von aufrichtiger Absicht und langjähriger Praxis getragen ist, bleibt ein Machtgefälle ihr wesentlicher Bestandteil. Die Dynamik zwischen Lehrperson und Schüler:in kann Situationen begünstigen, in denen Verletzlichkeit, Projektion, emotionale Abhängigkeit, Begehren, Trauer oder Verwirrung auftauchen – manchmal leise, manchmal sehr deutlich, besonders in Phasen persönlicher Krise oder Veränderung.
Fehlen eine gemeinsame Sprache, praktische Schulung und verlässliche Unterstützung durch Kolleg:innen, können solche Momente in Grenzverletzungen münden, die einzelnen Menschen, der Sangha und der weiteren buddhistischen Gemeinschaft echten Schaden zufügen.
Teilnehmende erhalten die Möglichkeit,:
Dieser Workshop ist präventiv, lehrend und unterstützend angelegt. Er stellt die Sorge um Lehrende als Menschen in den Mittelpunkt und schützt zugleich die Schüler:innen. Ziel ist es, Klarheit, Verantwortungsbewusstsein und einen weisen Umgang mit Macht zu fördern.
Er ersetzt weder formale Meldestrukturen noch Verantwortlichkeitsprozesse und ist kein Raum für öffentliche Offenlegung oder Bloßstellung.
Der Workshop richtet sich an Dharma-Lehrende, Lehrende in Ausbildung, Mönche und Nonnen, erfahrene Praktizierende mit Lehrverantwortung sowie an andere Personen in spirituellen Autoritätspositionen mit engem Kontakt zu Sangha-Mitgliedern.
Diese Schulung versteht sich als präventiver und unterstützender Rahmen. Sie richtet sich an Menschen, denen ethische Integrität wichtig ist und die Werkzeuge, Sprache und Unterstützung suchen, um Komplexität zu navigieren, bevor Schaden entsteht.
Ja. Zur Förderung von Vertrauen und Sicherheit werden klare Richtlinien vereinbart.
Lehrende als Menschen zu unterstützen, Schüler:innen vor Schaden zu schützen und Sanghas durch Ehrlichkeit und ethische Klarheit zu stärken.
Als präventiver und unterstützender Raum konzipiert, hilft diese Schulung Lehrenden dabei, Schüler:innen, sich selbst und ihre Gemeinschaften zu schützen – damit Praxis tatsächlich Leiden mindert, statt unbeabsichtigt neues zu erzeugen.
Das Retreat endet am Samstagabend. Gäste sind eingeladen, bis Samstag zu bleiben und am Sonntagsprogramm des Klosters teilzunehmen.
Regulärer Preis: $280
Stipendien sind verfügbar.
Jan Chozen Bays, Roshi
Lama Lekshe
Laura Jomon Martin
Patrick Bansho Green

Bio und AusbildungJan Chozen Bays, Roshi beschäftigt sich seit 1973 mit Zen-Buddhismus und dessen Praxis. 1975 erhielt sie von Taizan Maezumi, Roshi, die Jukai, also die Laiengelübde, und 1979 folgte die Tokudo-Ordination zur Priesterin. Von 1978 bis 1983 lebte sie im Zen Center of Los Angeles, wo sie bei Maezumi, Roshi, trainierte und zugleich die gemeinnützige medizinische Klinik des Zentrums...
Mehr lesenLama Lekshe

Bio Seit 2004 widmet sich Laura Jomon Martin mit großer Beständigkeit der Zen-Praxis. Im Jahr 2019 erhielt sie von Chozen und Hogen Roshi die Lay Teacher Transmission. Innerhalb der ZCO Sangha hat sie in unterschiedlichen Funktionen gewirkt, unter anderem durch das Leiten von Retreats und Kursen. Darüber hinaus engagiert sie sich weiterhin intensiv im Aufbau der Sangha sowie in organisatorischen Entwicklungsprozessen. Parallel...
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Biografie Patrick Bansho Green praktiziert seit 2004 mit der Zen Community of Oregon und ist damit seit vielen Jahren eng mit Zen-Training und Gemeinschaftsleben verbunden. 2019 erhielt er von Chozen Bays und Hogen Bays die Laien-Übertragung, 2021 folgte die Ordination zum Priester. 2023 schloss er zusätzlich die Preceptor Authorization sowie die Dharma-Übertragung ab – ein Ausdruck seiner fortwährenden Hingabe an Linie...
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Preis
280,00 $
Do., 28. Mai