




Diese Ausbildung findet nur alle zwei Jahre statt und startet im November.
In bewegten und herausfordernden Zeiten wächst der Wunsch nach einem Weg, der Herz, Klarheit und Mitgefühl miteinander verbindet. Viele Menschen spüren, dass Veränderung möglich und notwendig ist. Dieses Angebot lädt dazu ein, sich als bewusste Mitgestalterin oder bewusster Mitgestalter auf eine neue Weise mit dem Leben zu verbinden – in einer sich entfaltenden intuitiven Zeit, die eine empathische und ganzheitliche Wahrnehmung fordert.
Vor allem Menschen, die sich für Heilkunst interessieren oder bereits mit Selbsterforschung und persönlicher Heilung arbeiten, erkennen sich häufig als empathische Seelen mit multisensorischer Wahrnehmung wieder. Schamanische Traditionen leben seit Generationen mit dieser Art des Wahrnehmens und beziehen andere Ebenen und Wesenheiten selbstverständlich in ihren Alltag ein. In der westlichen Kultur ist diese Sensibilität in den letzten achtzig Jahren allmählich wieder stärker sichtbar geworden. Immer mehr Menschen nehmen Realitäten jenseits eines rein materialistischen Weltbilds wahr – darunter Geister, Seelen, energetische Felder, verborgene Naturreiche sowie feine Energien von Orten und Gruppen.
Für Menschen, die mit einem Fünf-Sinne-Verständnis aufgewachsen sind, kann dies eine tiefgreifende Herausforderung sein. Hochsensible Personen erleben nicht selten Überforderung, Isolation, Scham, Bewertung, energetische Erschöpfung, schwache Grenzen, Angst, emotionale Instabilität oder auch Suchtmuster. Dieser Kurs schafft einen geerdeten Rahmen, um die Natur der empathischen Seele zu erkunden – mit einem vertieften Blick auf die archetypischen Bereiche, in denen Archetypen in schamanischen Kulturen seit jeher als Wegweiser dienen.
Mit einer reichen Auswahl an grundlegenden schamanischen Praktiken und Heilarbeit wird die Ausbildung zu einem Weg der Selbsterforschung, Stärkung, Heilung und Wandlung.
Archetypen sind Kraftmuster, die unser Leben prägen. In dieser Erforschung werden persönliche archetypische Kräfte sichtbar, darunter:
Gemeinsam wird ein neues archetypisches Team geweckt, damit Entscheidungen aus Seelenbestimmung und nicht aus persönlicher Geschichte entstehen können.
Empathische Seelen kommen mit einer ausgeprägteren Fähigkeit zur Welt, breitere Energiespektren wahrzunehmen und mit ihnen zu arbeiten – oft auf eine Weise, die heilen, transformieren, kanalisieren und führen kann. Doch viele beginnen ihr Leben unter schwierigen Bedingungen, etwa in emotional belasteten Familien, in einer von Scham geprägten Kultur oder in einem Umfeld mit Schattenmustern des Überlebens. Dann ist es oft schwer, die Heiligkeit des eigenen Weges zu erkennen.
Der Kurs beleuchtet, was multisensorische Wahrnehmung wirklich bedeutet und wie sich ein gutes Leben als multisensorisches Wesen in einer Fünf-Sinne-Kultur gestalten lässt. Zugleich werden mystische archetypische Kräfte aktiviert, die häufig bei empathischen Seelen vorkommen und für ein gestärktes empathisches Leben wesentlich sind.
Persönlicher Schutz ist für viele empathische Seelen ein zentrales Thema. Auch wenn der Wunsch nach Selbstverbindung und spiritueller Verbundenheit groß ist, gehört das Erlernen gesunder Grenzen oft zu den schwierigsten Aufgaben.
Frühe Überlebensmuster führen leicht zu zwei Extremen: entweder so verschlossen zu sein, dass nichts Nährendes mehr zu uns durchdringt, oder so offen zu sein, dass wir von der Energie anderer überflutet werden. Wenn wir unsere intuitive und multisensorische Natur stärker wahrnehmen, kann ein starres Grenzmanagement sogar spirituell schädlich werden. Daher erforschen wir die archetypische Natur des Grenzsystems und lernen, neue Kräfte einzuladen, die gesunde, ganzheitliche Grenzen unterstützen.
Schamanische Kulturen wussten: Neuem Leben geht oft Chaos voraus. Chaos wurde nicht nur als Unordnung verstanden, sondern auch als Teil einer göttlichen Ordnung – als schöpferische Kraft, die Erneuerung ermöglicht.
Im menschlichen Leben sind herausfordernde und chaotische Phasen unvermeidlich. Doch wie wir ihnen begegnen, beeinflusst, wie intensiv und wie lang sie sich zeigen. Über die archetypischen Bereiche erforschen wir, wie solche Zyklen wirken und wie sie sich von Selbstsabotage hin zu Authentizität wandeln können.
Dieses Abenteuer ist zugleich ein Weg der Selbsterforschung und eine Ausbildung, die bei Abschluss ein Zertifikat umfasst.
Der Kurs ist auf 16 Teilnehmende begrenzt und umfasst zwei einwöchige, vor Ort stattfindende Treffen. Ebenfalls enthalten sind ein umfassender Kursleitfaden sowie ein Übungsprogramm für zu Hause. Jedes Treffen beginnt am Mittwoch um 18 Uhr und endet am darauffolgenden Mittwoch mit dem Mittagessen.
Termine: 11. – 18. November 2026
7. – 14. April 2027
Ort: Anam Cara, Inverness
Kosten: £2320 (vollständig vor Ort)
Trainergebühr: £1200
Unterkunft und Verpflegung: £1120
Voraussetzung für die Teilnahme
Die Teilnehmenden sollten mit der schamanischen Reise bereits vertraut sein. Dies kann durch die Teilnahme am Workshop „Ancient Ways – Introduction to Shamanism“ oder durch eine gleichwertige Erfahrung erworben werden. Ein Selbstlernprogramm ist außerdem verfügbar, sobald die Buchung für den Kurs erfolgt ist.
Anam Cara
