




Das Body The Player The Journey kehrt zum fünften Mal in den Wald von Paleohori zurück und taucht dabei noch tiefer in das ein, was es bedeutet, WILD zu sein.
In diesem Rahmen ist Fülle ausdrücklich willkommen: Bewegung wird zu einer lebendigen Ressource, Begehren beginnt, den Raum mitzuformen, und Wildheit verwandelt sich in einen nährenden Boden für Kreativität und Lebenskraft. Mit Zeit, Raum und Begleitung sind die Teilnehmenden eingeladen, sich zu orientieren, dem Körper jedes einzelnen Tages zu begegnen und den Tanz in sich neu zu beleben.
Sensorial – shape-shift ist ein Workshop im methodischen Rahmen von The Body The Player The Journey. Er lädt dazu ein, Tanz über Wahrnehmungsmechanismen zu erforschen und die eigene innere Landschaft als untrennbar mit der Umgebung zu erleben.
Mit Fokus auf Bewegungspraxis erweitert der Workshop das Repertoire der Sinne und verbindet sie mit kognitiven, subjektiven und imaginierten Ebenen im individuellen Lernprozess.
Über Improvisation sammeln die Teilnehmenden Informationen aus dem gegenwärtigen Moment, beobachten, was auftaucht, und halten Raum für vielfältige Formen des Wandels innerhalb einer lebendigen, sich ständig verändernden Auswahl an Möglichkeiten.
Im Verlauf des Workshops wird der Tanz durch die Erkundung der Besonderheiten unseres lebendigen, transformierbaren Körpers und seiner vernetzten Systeme moduliert. Durch das Abtasten struktureller Schichten und das Arbeiten mit körperlicher Erfahrung werden vorhandene Ressourcen zugänglich und durch integrative Prozesse neue entwickelt.
The Body The Player The Journey versteht den Körper als fähig zur natürlichen Einstimmung. Statt Innen- und Außenwelt zu trennen, wird ihre Beziehung als zusammenhängendes Feld kultiviert.
Die Teilnehmenden lernen außerdem, Präsenz als etwas zu verkörpern, zu aktualisieren und als Handlungskraft zu nutzen. Ein bewusstes Lauschen auf sensorische Wahrnehmung richtet den Tanz nach außen und verwandelt den Raum in ein lebendiges Feld, geprägt von den Technologien, die jede Person mitbringt.
Indem die multidimensionale Anatomie des Begehrens kartiert und in ihren Besonderheiten wahrgenommen wird, wird der Prozess autorisch, verhandelbar, kollektiv und körperlich tragfähig.
Im weiteren Spektrum der Praxis entfaltet sich The pulsing anatomy über spielerische Vorschläge, die sich von Einfachheit zu Komplexität entwickeln, einen kognitiven Entwicklungsweg unterstützen und sensorimotorische Verbindungen stärken.
Die Arbeit ist in körperlicher Beweglichkeit durch Biotensegrität verankert, erweitert die somatische Komplexität des Körpers als integriertes lebendiges Netzwerk und eröffnet neue Wege, die relationalen Felder, aus denen wir hervorgehen, zu befragen und zu erfahren.
Mit Improvisation, Scores, Spielen und Erfahrungsanatomie erforschen die Teilnehmenden:
Diese multisensorimotorische Arbeit lädt dazu ein, Reize und asymmetrische Situationen als Auslöser für die Bildung neuronaler Verbindungen zu begegnen. So werden Wahrnehmung, Entschlüsselung und Neuordnung von Informationen gestärkt und neue Strategien, Perspektiven und Wege entwickelt. Auf gemeinsamen Ressourcen aufbauend unterstützt sie die gemeinsame Entstehung neuer Erinnerungen.
Im Kern schafft The Body The Player The Journey Bedingungen, unter denen Menschen gemeinsam in Bewegung kommen und die Vitalität austauschen, die in ihnen und zwischen ihnen pulsiert — eine Einladung, kollektiv einen Raum für Potenzial, Inspiration und Unterstützung zu gestalten.
Rafaela Sahyoun ist eine lateinamerikanische Künstlerin aus Brasilien mit arabischen Wurzeln — libanesisch und palästinensisch — und lebt zwischen São Paulo und internationalen Orten. Sie arbeitet als Tänzerin, Choreografin und Pädagogin und bewegt sich in relationalen Landschaften performativer Praktiken und kontextbezogener Ko-Kreationen.
Als Dozentin hat sie ein fundiertes pädagogisches Konzept für Tanz entwickelt, das sich durch Forschung und Vermittlungsarbeit stetig weiterentwickelt. Ihre Arbeit reicht von Studiengängen auf Bachelor- und Masterebene über professionelle Compagnien und Kulturzentren bis hin zu weiteren künstlerischen Plattformen. Seit 2019 unterrichtet sie an der PERA School of Performing Arts in Nordzypern und leitet Projekte in zeitgenössischer Technik, Improvisation und Komposition.
In den letzten sechs Jahren war sie als Gastchoreografin tätig und schuf jährlich neue Arbeiten, zuletzt The Trouble is Wildly Wet (2024). Sie studierte Tanz in New York City, zog 2019 nach London, um an der Trinity Laban Centre for Movement and Dance einen Abschluss in Dance Studies zu erwerben, und schloss zuvor 2013 die SEAD Salzburg Experimental Academy of Dance in Österreich ab.
Seither vertieft sie somatische Praktiken, die die Grundlage ihres Unterrichtsansatzes bilden, und studiert derzeit Somatic Therapy mit der Inner Balance Method. Außerdem nahm sie am Programm Atlas – Create Your Dance Trails bei ImpulsTanz 2023 teil, betreut von Mélanie Demers und Angélique Willkie.
Als Performerin arbeitet sie seit 2012 mit Tanzkompanien und unabhängigen Produktionen in Brasilien sowie mit internationalen Choreograf*innen im Ausland.
Als Choreografin war Fôlego (2022) ihre erste Kreation für Balé da Cidade de São Paulo. Das Werk wurde für den APCA Dance Award 2022 als beste Uraufführung nominiert und tourte in Brasilien, Deutschland, der Schweiz und Frankreich. 2025 schuf sie BOCA ABISSAL, ihre zweite Arbeit für die Compagnie. Beide Produktionen gehören zum aktuellen Repertoire der Compagnie und sind als Doppelabend Teil einer Tournee durch fünf französische Städte, darunter Théâtre de la Ville in Paris und Maison de la Danse in Lyon.
2025 gründete sie ELETRO-RAIA, eine Tanzcompagnie, die aus jahrelanger gemeinsamer Forschung und Kreation hervorgegangen ist. Das erste Werk CRUSH begann 2022, feierte 2024 beim PERFORMdANCE Festival im ARGEkultur in Salzburg Premiere, wurde später in Portugal in Koproduktion mit Teatro Alba in Aveiro gezeigt und 2025 in Brasilien am SESC Ipiranga in São Paulo uraufgeführt. 2026 wird C R U S H Teil von CROSSOVER, einem Programm des Ballet National de Marseille unter der Leitung von (LA) HORDE.
Weitere choreografische Arbeiten sind The Trouble is Wildly Wet (2024), NINGUÉMMESOLTA [Don't Lose Me], Yeah, I've Been Watching You Lately (2023), Something to Phase Us: who goes there (2022), Wheel of Radical Affection (2021), VAWM (2020) und Pequenos Atos Para Desacostumar (2014).
Dates: 28. August – 16. September 2026 (inklusive An- und Abreise)
Part of: WILD 20-day dance intensive
Location: Paleohori Eco-Art Space, Insel Lefkada, Griechenland
Included: Gemeinsame Unterkunft und 3 vollständige Mahlzeiten täglich
For: Erfahrene Tänzer*innen und Bewegungspraxis-Erfahrene

Rafaela Sahyoun ist eine lateinamerikanische Künstlerin aus Brasilien mit arabischem Erbe und libanesischen sowie palästinensischen Wurzeln. Sie lebt zwischen São Paulo und verschiedenen internationalen Orten. In ihrer Arbeit verbindet sie Tanz, Choreografie und Lehre und bewegt sich dabei mühelos in relationalen und performativen Settings sowie in ortsspezifischen Ko-Kreationen. Ihre pädagogische Praxis ist von einem fundierten didaktischen Verständnis des Tanzes geprägt...
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Preis
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Fr., 28. Aug. – Mi., 16. Sept.