
Richard Hoofs absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Allgemeinmediziner, bevor er sich intensiv mit verschiedenen ganzheitlichen Heiltraditionen auseinandersetzte. Zu seinem Hintergrund gehören unter anderem Akupunktur, Anthroposophie, Ayurveda, spirituelle Therapie und ägyptische Heilkunde. Viele Jahre verbrachte er zudem auf Reisen in Indien und Ägypten. In Indien war er eine Zeit lang als Arzt in einem ländlichen Gesundheitsprojekt in Maharashtra tätig – eine Erfahrung, die ihn tief berührte, sowohl durch die Weisheit östlicher Esoterik als auch durch den praktischen Wert der westlichen Medizin. Seine Arbeit als Coach, Akupunkteur und Autor ist von dieser Verbindung zwischen Ost und West geprägt und vereint das Beste aus beiden Welten.
Neben seiner Tätigkeit bei Mon Desir arbeitet Richard auch in Teilzeit als Allgemeinmediziner. Das Wort ganzheitlich geht auf das griechische holos zurück und bedeutet „das Ganze“. Aus ganzheitlicher Sicht versteht man sich als Einheit: Körper, Persönlichkeit und Seele sind miteinander verbunden. Auch mit der Welt um uns herum stehen wir in engem Zusammenhang. Sich um Natur, Tiere und die Menschen in der eigenen Nähe zu kümmern, ist damit zugleich auch eine Form der Selbstfürsorge. Unsere Umgebung spiegelt wider, wer wir sind. Ein ganzheitlicher Ansatz denkt in einem Sowohl-als-auch: konventionell und ergänzend, Vielfalt und Einheit, Mensch und Seele. In seinen Beratungen und Coachings folgt Richard diesem praktischen und zugleich spirituellen Verständnis und zeigt, dass sich schulmedizinische und komplementäre Wege nicht ausschließen, sondern sinnvoll ergänzen können.
Viele östliche Heilsysteme wie Akupunktur, Ayurveda, Yoga und die Traditionelle Chinesische Medizin verstehen Krankheit als Zeichen dafür, dass der Mensch aus dem Gleichgewicht geraten ist. Beschwerden und Diagnosen werden als Hinweis des Körpers gedeutet, die Verbindung zwischen Person und Seele wiederherzustellen. Eine Krise oder ein Symptom kann so als Einladung gesehen werden, in die Balance zurückzufinden. Körperliche Beschwerden werden zu einem Ruf nach Wachstum und innerer Bewusstheit. Krankheit ist in diesem Verständnis ein Impuls der Seele, der dazu anregt, nach innen zu schauen und wieder mit sich selbst in Kontakt zu kommen. Auf diese Weise lassen sich Symptome tiefer verstehen und von innen heraus beeinflussen.
Die westliche Medizin betrachtet eine körperliche Beschwerde oder Erkrankung häufig zunächst als Problem, das mit Medikamenten oder einer Operation gelöst werden soll – unabhängig von der individuellen Person. Doch Krankheit ist zutiefst persönlich und niemals zufällig. Sie steht in Beziehung dazu, wie man mit sich selbst umgeht, und sie lässt sich beeinflussen. Eine einseitig materielle Sicht bleibt begrenzt. Das bedeutet jedoch nicht, dass westliche Medizin abgelehnt werden sollte. Vielmehr ist sie ein Blickwinkel, der allein nicht ausreicht, um das Ganze zu erfassen. In der Beratung oder im Coaching lädt Richard dazu ein, sich auch über eine andere Sprache zu erschließen: die energetische Sprache. Gemeint ist, wie man mit sich selbst umgeht, wie man in seiner Energie lebt und wie der Energiefluss durch Chakren und Aura wirkt. Die Verbindung zur Seele zeigt sich über Aura und Chakren und steht wiederum in Beziehung zum physischen Körper. Aus dieser Perspektive sind medizinische Beschwerden und Krankheit ein Ruf der Seele, der sich über den Körper ausdrückt, um die Verbindung wiederherzustellen. Ein Symptom kann so zum Ausgangspunkt für eine neue Lebensweise werden und zu mehr Bewusstheit und innerem Wachstum führen.