
Eine nährende, mütterliche Präsenz. Achtsame Entdeckerin. Sanfte und mitfühlende Begleiterin innerer Welten.
Humanistische und psychodynamisch arbeitende integrative Psychotherapeutin. Begleiterin für die Vorbereitung auf psychedelische Erfahrungen, deren Integration sowie die persönliche Orientierung im Prozess.
Seit meiner Kindheit bin ich von der rätselhaften Welt der Träume, der Kunst und der Kreativität fasziniert. Aus dieser frühen Neugier entwickelte sich eine tiefe Berufung, die ungewöhnlichen Bewusstseinszustände und die vielschichtigen Geheimnisse der Psyche zu erforschen. Mit sechzehn Jahren erlebte ich meine erste psychedelische Reise – eine herausfordernde, zugleich prägende Erfahrung, die mir eine Vision von Heilung eröffnete und mich in ein Gefühl nicht-dualer Verbundenheit eintauchen ließ, ähnlich dem von Carl Jung beschriebenen „reinen Licht und reiner Liebe“. Dieser Moment legte den Grundstein für meinen Lebensweg und zeigte mir eine Richtung hin zu Heilung und Ganzwerdung.
Meine eigene Kindheit war von schwerem Trauma und Missbrauch geprägt. Dadurch habe ich früh verstanden, was es bedeutet, Schmerz zu überleben, Widerstandskraft zu entwickeln und das Transformationspotenzial von Leid zu erkennen. Schon als junge Person spürte ich, dass sich Schmerz in Stärke und Weisheit verwandeln lässt. Diese gelebte Erfahrung bildet bis heute das Fundament meiner Arbeit: Menschen auf ihrem Weg durch Transformation, Integration und Selbsterkenntnis zu begleiten.
In meinen Zwanzigern lebte ich in Indonesien und widmete mich dort intensiver innerer Arbeit. Parallel dazu war ich in lokalen Gemeinschaften durch Kunstinitiativen aktiv und förderte Verbindung sowie kreativen Ausdruck. Mein akademischer Weg verband Soziologie mit Bildender Kunst und eröffnete mir die Möglichkeit, menschliches Verhalten aus einer kreativen Perspektive zu erforschen. Reisen und Aufenthalte in Japan und Mexiko erweiterten meinen Blick, während mein Masterstudium neue Ebenen des Forschens und Verstehens eröffnete.
Meine Arbeit stützt sich auf viele Jahre persönlicher und beruflicher Erfahrung mit Pflanzenmedizin sowie auf meinen fortlaufenden spirituellen Weg im Buddhismus. Dieser hat mein Verständnis von Achtsamkeit, Mitgefühl und Nicht-Anhaften vertieft und prägt meinen therapeutischen Zugang maßgeblich. Aus dieser Praxis entsteht ein sicherer und geschützter Raum für Menschen, die sich in den Erfahrungswelten von Pflanzenmedizin bewegen.
Mit umfangreicher Erfahrung in klinischen Studien bei MAPS in Europa sowie in der Integration und Begleitung von Menschen durch tiefgreifende, oft lebensverändernde psychedelische Prozesse unterstütze ich dabei, symbolische, emotionale und körperliche Einsichten miteinander zu verbinden. Mein Anliegen ist es, flüchtige Momente von Klarheit in nachhaltiges Wachstum zu übersetzen und Erkenntnisse im Alltag zu verankern.
In meine Arbeit fließen unter anderem Internal Family Systems (IFS), Gestalttherapie und CBT sowie Erkenntnisse aus Neuropsychologie, Polyvagal-Theorie und somatischer Achtsamkeit ein. Dabei arbeite ich beziehungsorientiert und beziehe die Dynamik zwischen Therapeutin und Klientin oder Klient als wesentlichen Teil des Prozesses mit ein. So kann sich ein authentischer, urteilsfreier und mitfühlender Raum öffnen, in dem alle Anteile des emotionalen Erlebens und des wahren Selbst wieder zusammenfinden können.
Meine Begleitung im Bereich der Pflanzenmedizin-Integration basiert auf über zehn Jahren persönlicher Erfahrung und professioneller Ausbildung als BACP-akkreditierte Psychotherapeutin. Die transformierende Kraft der Therapie liegt mir dabei besonders am Herzen.