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Nesrine Haffani

Nesrine Haffani

Beschreibung

Archetyp

Eine echte, bedingungslose Liebende, die Menschen durch Leichtigkeit, Freude und reine Herzensenergie miteinander verbindet.

Rolle

Spirituelle Gastgeberin. Masseurin. Begleiterin.

Persönlicher Weg

Nesrine Haffani wird auch Rainbow genannt. Sie beschreibt ihr Leben lange Zeit wie einen Disney-Film: als kleines Mädchen voller Unschuld, Neugier und Hoffnung, getragen von einer liebevollen Familie und dem Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Mit offenem Herzen glaubte sie an das Gute in allen Menschen und an die Einheit allen Lebens.

Doch ihre Geschichte nahm eine dunkle Wendung. Aus dem einst leichten und schönen Leben wurde ein Weg voller Schmerz, Enttäuschung und Angst. Um zu überleben, baute sie Schutzmauern um ihr warmes Herz auf. Der Traum vom Märchen rückte immer weiter in die Ferne.

Sie vergleicht sich mit Cinderella – allerdings ohne das unbeschwerte Märchenkindsein. Bereits mit vier Jahren erlebte sie den ersten sexuellen Missbrauch, der acht Jahre andauerte. Nach der Scheidung der Eltern lebte sie mit zwei Stiefmüttern, die sie und ihre Zwillingsschwester schwer misshandelten. Körperliche und psychische Gewalt prägten viele Jahre ihres Lebens, ohne dass sie darüber sprechen konnte oder ernst genommen wurde.

Mit zwanzig Jahren wurde sie zu einer Zwangsheirat gedrängt, die vier Jahre dauerte. Diese Zeit war von Lügen, Manipulation und dem Gefühl geprägt, für das Wohl der Familie ihre eigene Würde opfern zu müssen. In Europa arbeitete sie unter ausbeuterischen Bedingungen und schickte Geld an ihre Familie.

Nach der Scheidung wandte sie sich von Religion, Gott und ihren bisherigen Überzeugungen ab. In ihrer Verzweiflung versuchte sie, ihrem Leben ein Ende zu setzen, doch selbst das gelang nicht. Mit 25 Jahren begegnete sie dem Tod gleich doppelt: Gebärmutterhalskrebs und Brustkrebs trafen sie gleichzeitig. Ohne Familie, Freunde oder Unterstützung stand sie völlig allein da. Ihre Liebe zu ihrer Zwillingsschwester gab ihr jedoch die Kraft, weiterzukämpfen. Sechs Monate Chemotherapie und eine Operation folgten – und sie gewann diesen Kampf.

Mit 27 Jahren verlor sie ihre Tochter. Nach der Operation hatte man ihr gesagt, dass sie nie wieder ein Kind bekommen könne. Doch ein Jahr später wurde sie dennoch schwanger. Jade schenkte ihr Hoffnung und Glauben zurück. Zum ersten Mal sah sie wieder eine Zukunft. Leider durfte sie diese Schwangerschaft nicht über den vierten Monat hinaus tragen; aus medizinischen Gründen musste sie abbrechen, da das Risiko für beide zu hoch war.

Schließlich begegnete sie einem Lehrer, einem Guru und Retter, der ihr eine neue Sicht auf das Leben eröffnete. So begann für sie ein Weg, auf dem Liebe, höheres Bewusstsein und Göttlichkeit im Mittelpunkt stehen. Sie fand ihre Gemeinschaft, ihre spirituelle Familie und ein neues Verständnis dafür, warum sie all das erleben musste.

Ihr persönliches Happy End fand sie nicht im Schloss eines Prinzen, sondern in Spiritualität, höherem Bewusstsein und ihrer Verbindung zum Göttlichen.

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