
Aus der Cofán-Gemeinschaft im Süden Kolumbiens kommen Maima María Manesita Queta und ihr Sohn Taita Luis Alberto Queta mit einer tief verwurzelten spirituellen Tradition, die seit mehr als 5.000 Jahren überliefert wird. Ihre Familie lebt in der Reservation Ukumari Kankhe in Nariño, unweit der Grenze zum Verwaltungsgebiet Putumayo, und steht in direkter Verbindung zu einer lebendigen Linie des Yagé-Wissens.
Maima María Manesita Queta ist die Schwester von Taita Mayor Querubín Queta Alvarado, dem 108-jährigen Anführer des Cofán-Volkes. Sie gilt als erste Medizinfrau ihres Stammes und ist für ihre heiligen Heilgesänge bekannt. Gemeinsam mit Taita Luis Alberto Queta begleitet sie die Teilnehmer mit Gesängen, Wairas und Harmonikas, um sie behutsam auf die Medizin einzustimmen und eine tiefe energetische Reinigung zu unterstützen. Dabei kann stagnierende Energie losgelassen werden, damit sich Körper, Geist und Seele neu ausrichten.
Taita Luis Alberto Queta arbeitet zusätzlich mit Hapé sowie weiteren heiligen Pflanzen und speziellen Harzen, die in Räucher- und Reinigungsritualen verwendet werden. Die Zeremonie findet in traditioneller Form statt, getragen von Stille, Respekt und einer klaren spirituellen Ausrichtung.