
Luis praktiziert seit 20 Jahren Meditation, seit er in Japan den Zen-Buddhismus für sich entdeckt hat. Zehn Jahre lang arbeitete er für eine französische staatliche Organisation in einem leistungsorientierten, stark wettbewerbsgeprägten Umfeld – eine Erfahrung, die ihm ein tiefes Verständnis für den Druck und die Herausforderungen heutiger Büroangestellter vermittelt hat.
Durch die von ihm vor 13 Jahren in Kolumbien gegründete gemeinnützige Solidaritätsorganisation konnte er die Werte von Solidarität, Großzügigkeit und Geduld in seinem Alltag weiter vertiefen. Seine Ausbildung als Meditationslehrer absolvierte er bei Dh. Vajracaksu aus dem Triratna Buddhist Order. Später entschied er sich für einen Neuanfang, zog nach Lissabon und schloss sich Agora an.
Luis ist dankbar, mit Studierenden jene Werkzeuge zu teilen, die ihm geholfen haben, sein eigenes Leben zu verändern und mehr Achtsamkeit in seinen Alltag zu bringen – auch im Beruf. Seine wichtigsten Einflüsse stammen aus den Zen- und tibetischen Achtsamkeitstraditionen, zugleich inspiriert ihn auch die Sufi-Tradition, besonders aus der Zeit, als er in der Türkei lebte. Bei Agora schafft er gern einen sicheren Raum, in dem Studierende lernen, teilen und gestalten können und sich dabei in einer starken Gemeinschaft gegenseitig unterstützen. Da er Yoga erst kürzlich für sich entdeckt hat und regelmäßig praktiziert, baut er außerdem mit Freude Brücken zwischen Yoga und Zen-tibetischer Meditation – zwei verwandten Traditionen, die sich auf tiefgreifende Weise gegenseitig stärken können.