
In einer vietnamesischen Familie mit Mahayana-buddhistischer Prägung aufgewachsen, begegnete Lienchi Tran 1984 erstmals der Meditation, inspiriert von den Lehren von Thay Thich Nhat Hanh. 1992 vertiefte sich ihr Weg während eines Retreats mit Bhante Khippapanno, woraufhin sie die Ordination annahm und ganz in den Theravada-Buddhismus eintauchte. 1998 setzte sie ihre Ausbildung in Burma bei Sayadaw U Pandita fort. 2003 wurde ihre Praxis maßgeblich von ihrem Hauptlehrer Sayadaw U Tejaniya geprägt, der Achtsamkeit als natürlichen Teil des Alltags betonte.
Nach ihrem Austritt aus dem monastischen Leben kehrte Lienchi in ihren Beruf als Architektin zurück und brachte Achtsamkeit sowohl in ihre Arbeit als auch in ihr tägliches Leben ein. Ermutigt von ihren Lehrern begann sie 2017, Meditation weiterzugeben, und absolvierte später die vierjährige Lehrerausbildung am IMC/IRC bei Gil Fronsdal und Andrea Fella.
Heute vermittelt Lienchi den Dharma mit Wärme und Mitgefühl. Mit Klarheit und Sorgfalt begleitet sie Menschen dabei, mehr Verständnis und Achtsamkeit in ihrem Leben zu entwickeln und ihre Praxis zu vertiefen.