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Leah Light

Leah Light

Beschreibung

Frühe Jahre und Heilungsweg

Leah wuchs in einer kleinen Gemeinschaft im Norden Albertas in Kanada auf, in einer Hütte auf abgelegenem Land. Ihr Alltag war geprägt von einem Leben ohne Anschluss an das öffentliche Netz, nah an der Wildnis und den wechselnden Jahreszeiten. Sie arbeitete täglich auf dem Bauernhof der Familie Light, kümmerte sich um Tiere und half beim Anbau sowie Verkauf von Bio-Gemüse im Familienunternehmen Northern Light Produce Network. Mit 14 Jahren erkrankte sie schwer – eine Erfahrung, die ihr damals noch unbewusst eine lebenslange Reise des Lernens, Wachsens und Heilens eröffnete.

Wandlung und Mentorschaft

2004 zog Leah von Alberta nach Vancouver Island in British Columbia. Dort begegnete sie einem erfahrenen Heiler, der in der Tradition der Akupunktur der Fünf Elemente verwurzelt war. Über viele Jahre wurde er zu Lehrer, Freund und Mentor, bis zu seinem Tod im Jahr 2021. Seine Behandlungen markierten für Leah den Beginn einer tiefen Lösung von Krankheit und inneren Blockaden. In diesem Prozess begann sie zu verstehen, was seelische Heilung bedeutet und wie der Weg in Richtung Ganzheit aussehen kann. In dieser Zeit arbeitete sie außerdem als Baumplanterin und in weiteren Funktionen in der Forstwirtschaft. Parallel dazu erwarb sie die Zertifizierung als Community Support Worker und unterstützte später mehrere Jahre lang Menschen mit körperlichen, psychischen und kognitiven Herausforderungen.

Ritualarbeit und Begleitung

Erstmals nahm Leah 2014 an einer Ayahuasca-Zeremonie teil, und schon diese erste Erfahrung brachte eine weitere, unmittelbare Heilung mit sich. Kurz darauf begann sie, im Shipibo-Traditionsraum Meisterpflanzen in Kanada und Peru zu diäten. Diese Plant Dietas eröffneten neue Wege für Veränderung und Entwicklung, während sich körperliche Schmerzen und langjährige Beschwerden aus ihrer frühen Krankheitsgeschichte weiter linderten. 2018 begann Leah, Zeremonien in einem Shipibo-Heilzentrum nahe Iquitos in Peru zu begleiten, wo sie bis 2022 immer wieder tätig war. Im Oktober 2023 kam sie als Facilitator zu Soltara. Parallel zu ihrer Arbeit in Peru studierte sie am Pacific Rim College in Victoria, British Columbia, und schloss 2023 ihre Ausbildung mit einem Diplom in Akupunktur ab.

Haltung und Philosophie

In ihrer Arbeit als Facilitatorin für Pflanzenmedizin verbindet Leah ihre lebenslange Nähe zur Natur, die Jahre des Lernens mit ihrem Lehrer der Fünf Elemente, ihre Plant Dietas sowie ihre Erfahrung in der Begleitung von Gästen und Klient:innen innerhalb und außerhalb des Ayahuasca-Kontexts. Ihr eigener Heilungsweg nach der Krankheit prägt ihre Arbeit bis heute und verleiht ihr Tiefe, Mitgefühl und Feinfühligkeit. Leah ist überzeugt, dass jeder Mensch eine Aufgabe, einzigartige Gaben und die innere Kraft in sich trägt, Herausforderungen zu begegnen und eigene Antworten zu finden. Es ist ihr eine große Ehre, andere auf ihrem Heilungsweg zu sehen, zu begleiten und zu unterstützen. Mit tiefer Ehrfurcht blickt sie auf die Natur und die Pflanzen und auf ihre Fähigkeit, Körper und Seele zu heilen und uns zu einem freudvolleren Leben im stetig sich entfaltenden Netz des Lebens zu führen.

Persönliche Interessen

Abseits ihrer Arbeit ist Leah oft beim Klettern, beim Spaziergang, in stiller Meditation in der Natur oder mit Freund:innen am Fluss anzutreffen. Von 2010 bis 2014 war sie als Pivot, Blocker und Jammer in den Roller-Derby-Teams Nanaimo Nemesis und Brass Knuckle Derby Dames aktiv.

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