
Bereits mit 16 Jahren begann Adam Lobel, sich der Meditation zuzuwenden – angestoßen durch seine Auseinandersetzung mit sozialen und ökologischen Ungerechtigkeiten in seinem Umfeld. Kurz darauf begegnete er den Schriften und der Vision des tibetischen Meditationsmeisters Chogyam Trungpa Rinpoche. Tief berührt vom Weg der Kriegerschaft und dem Ideal einer aufgeklärten Gesellschaft vertiefte er seine Praxis durch Meditationsretreats und Schulungen auf dem buddhistischen Shambhala-Pfad.
Während eines Retreats in Parphing, Nepal, lernte Adam 1997 Sakyong Mipham Rinpoche kennen, den Leiter der Shambhala-Linie. Später war er Mitherausgeber von dessen Buch Turning the Mind into an Ally. 2004 wurde er zum Acharya ernannt und schloss zudem einen Master of Divinity an der Harvard Divinity School ab. 2008 berief ihn der Sakyong zum Kalapa Acharya.
In dieser Funktion leitet er innerhalb von Shambhala die Säule für Praxis und Bildung, mit besonderer Verantwortung für Lehrplan- und Pfadentwicklung sowie die Ausbildung von Shambhala-Lehrern. Darüber hinaus engagiert er sich in verschiedenen sozialen und ökologischen Transformationsinitiativen innerhalb und außerhalb von Shambhala. Adam promoviert an der Harvard University und lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Pittsburgh, Pennsylvania.