
Juan ist ein engagierter Schüler von Miguel Kavlin, bekannt für seine kreative Sichtweise, seine geistige Tiefe und seine mitfühlende Art. Durch beständige Hingabe und eine aufrichtige Lehrzeit hat er gelernt, schamanische Praxis in einen zeitgemäßen Rahmen zu übertragen – klar, leuchtend und mit Herz. Sein Weg ist geprägt von Einsatz, Verzicht, Glauben und Disziplin, und er bemüht sich, diese Werte im Alltag zu leben, damit die Tradition lebendig und kraftvoll bleibt. Als Suchender mit unstillbarer Neugier und einer starken Hingabe an das Studium begegnet Juan jedem Thema mit einer seltenen Verbindung aus Wissen, Geduld und Intuition.
Wöchentlich leitet Juan Andenische Opfergaben, amazonische Ayahuasca-Zeremonien und Native-American Sweatlodges. Bei jedem Vollmond begleitet er zudem Mitreisende durch eine nächtliche Wachuma-Zeremonie, die bis zum Morgen dauert. Darüber hinaus gestaltet er Retreats mit der Absicht, echte Verbindung zu schaffen und die transformierendsten Erfahrungen seines eigenen Weges auf eine tief bedeutsame Weise zu teilen.
Innerhalb der andinisch-amazonischen schamanischen Traditionen hat Juan einen Zugang gefunden, um jene spirituellen Einsichten anzuwenden, die sein Leben grundlegend verändert haben. Seine Studien in Hermetik, Advaita Vedanta, Alchemie, Madhyamika-Buddhismus, jüdisch-christlicher Tradition, Zen, Tantra und Sikhismus fließen in seine Zeremonien ein, in denen Wahrheit, das Absolute, der Stein der Weisen, Shunyata, Glaube, Prajnaparamita, Rigpa und die mystische Vereinigung mit dem Geliebten als Ausdruck derselben höchsten Quelle verstanden werden, die er schlicht „Mysterium“ nennt. Durch Hymnen und Anrufungen aus verschiedenen Lehren möchte er ein Empfinden universeller Heiligkeit wecken, das alle religiösen Strömungen umfasst und ihre scheinbaren Widersprüche durch Praxis statt durch Theorie auflöst.
Juan wurde auf seinem Weg tief geprägt von den Leben und Lehren von Weisen und Heiligen wie Hermes Trismegistus, Mahavira, Zarathustra, Patanjali, Siddhartha Gautama, Laozi, Pythagoras, Parmenides, Heraklit, Sokrates, Zhuangzi, Yahoshua, Nagarjuna, Vasagupta, Shankara, Padmasambhava, Bodhidharma, Hui-Neng, Dogen, Thomas von Aquin, Milarepa, Giordano Bruno, Guru Nanak, Ramakrishna, Ramana Maharshi, Gurdjieff, Chogyam Trungpa, Carlos Castaneda und Aleister Crowley. Gemeinsam mit seinem Mentor hat er Babaji Baldev Singh als persönlichen Guru angenommen und sieht in ihm ein geeignetes Gefäß für die Manifestation und Weitergabe der höchsten Quelle. Aus Juans Sicht sprechen die alten Meister, die unter den Sternen leben, durch seine Stimme, denn ihre Herzen sind eins.