
Josh Brahinsky verbindet psychologische Anthropologie mit gelebter kontemplativer Praxis und schlägt damit eine Brücke zwischen wissenschaftlicher Forschung und innerer Erfahrung. An der Abteilung für Transkulturelle Psychiatrie der McGill University sowie im Department of Religious Studies in Stanford erforscht er Gebet, Meditation und Breathwork. Dabei arbeitet er mit Ethnografie, bildgebenden Verfahren und phänomenologischen Interviews, um zu verstehen, wie diese Praktiken wirken und erlebt werden.
Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Frage, wie Hingabe gefördert, Verhaltensmuster verändert und neue Zugänge zu Geist und Erfahrung eröffnet werden können. Josh betrachtet Transformationsprozesse nicht nur aus theoretischer Perspektive, sondern auch im Hinblick darauf, wie sie sich im Körper anfühlen und in den Alltag integrieren lassen. Mit seinem Hintergrund in Psychologie, Anthropologie und Religionswissenschaft bringt er eine differenzierte, menschlich zugewandte Sichtweise mit, die sowohl erfahrene Praktizierende als auch neugierige Einsteiger anspricht.