
Ich verstehe mich als Weggefährtin – neugierig, lernbereit und stets von einer tiefen Liebe zum Leben getragen. Seit meinem 18. Lebensjahr bin ich unterwegs, offen für das Unbekannte und überzeugt davon, dass sich Magie genau jenen zeigt, die bereit sind, sie zu empfangen. Auf meinen Reisen durfte ich von weisen Lehrern, bewussten Gemeinschaften und kraftvollen Orten in der Natur lernen, die meinen Weg nachhaltig geprägt haben.
Die Verbindung zur Natur schenkt mir Freude, inneren Frieden und ein tieferes Verständnis für mich selbst und die Welt. Ich weiß, dass ich immer Schülerin des Lebens bleiben werde, und zugleich fühle ich mich berufen, das weiterzugeben, was ich erfahren durfte – um andere auf ihrem eigenen Weg des Wachstums zu unterstützen. Meine Mission ist es, Herzen, Geist und Seele zu öffnen, damit wir in mehr Liebe und Harmonie mit uns selbst und unserer Umgebung leben können.
Ich möchte meine Erlebnisse teilen, die Orte, die ich besucht habe, die Lektionen, die ich gelebt habe, und die Verbindung zwischen Leben, Liebe, Bewegung, Kunst und Abenteuer. Das ist meine Reise zwischen innerer und äußerer Entdeckung.
Bewegung gehörte schon immer zu meinem Leben. Als Kind war ich für meine sportlichen Fähigkeiten bekannt, schwamm auf nationalem Niveau und war auch in anderen sportlichen Gruppen aktiv. Dennoch zog es mich als junge Erwachsene hinaus in die Welt, auf der Suche nach Antworten. Als ich nach Sydney zurückkehrte, in der Hoffnung, zur Ruhe zu kommen und meine Richtung zu finden, begann ich, drei Wochen lang täglich in einem lokalen Studio Yoga zu üben. In der vierten Woche saß ich bereits im Flugzeug nach Indien, um diese Praxis, die mich so stark berührt hatte, weiter zu erforschen.
In Indien absolvierte ich ein 200-Stunden-Teacher-Training im Raja-Dhi-Raja-Stil des Yoga. Außerdem durfte ich als Lehrerin am Himalayan Yoga Institute an der Seite von Ganga Devi assistieren. In dieser Zeit übte ich mit einigen der erfahrensten Lehrerinnen und Lehrer Indiens und lernte Ashtanga, Kundalini und Iyengar kennen.
Diese Phase brachte für mich ein tiefes körperliches, mentales und spirituelles Wachstum mit sich. Ich fand das fehlende Puzzlestück, nach dem ich gesucht hatte: Yoga, mein Svaddharma, meine Bestimmung in diesem Leben. Auch wenn ich immer aktiv war, verstand ich schließlich, dass ich nicht nur die Asana-Praxis liebe, sondern ebenso die yogische Philosophie, die Wissenschaft des Yoga. Sie steht für die Einheit von Körper, Geist und Seele, für Präsenz und für die Annahme dessen, was ist.
Seitdem lerne ich weiter von inspirierenden Lehrerinnen und Lehrern, darunter Nikki Knoff, deren traditionelle Unterweisungen auf einer direkten Linie zu Krishnamacharya beruhen. Ihr Ansatz verbindet die dynamischen Serien des Ashtanga mit der präzisen Ausrichtung nach BKS Iyengar. In Sydney vertiefte ich meine Praxis außerdem unter der Anleitung von Elise Campbell, einer Freundin und Inspiration.
Ich bin überzeugt, dass Stärke und Wachstum aus beständiger Hingabe und Disziplin entstehen. Mein Unterricht lädt dazu ein, mit Kraft und zugleich mit Sanftheit zu üben. Dabei achte ich stets darauf, dass jeder Körper anders ist, und gestalte die Praxis entsprechend achtsam. Das ist für mich ganzheitliches Yoga.
Als Lehrerin ist es mir ein Herzensanliegen, Werkzeuge mitzugeben, die über die Stunde hinauswirken – damit du eine eigene Praxis entwickeln und schließlich selbst zu deiner Lehrerin oder deinem Lehrer werden kannst. Auch ich werde immer Schülerin des Yoga bleiben und mein Wissen sowie meine Praxis weiter vertiefen. Genau darin liegt die Schönheit des Yoga: Es ist stärkend, weit öffnend und unendlich.