
Dr. Stephanie Kilpatrick ist klinische Psychologin mit Sitz in New Haven, CT, und Co-Direktorin bei West Rock Wellness, PLLC. In ihrer Arbeit verbindet sie Gesprächstherapie auf psychodynamischer und existenzieller Grundlage mit Acceptance and Commitment Therapy (ACT), Internal Family Systems (IFS) sowie psychedelisch assistierten Therapien. So begleitet sie Menschen dabei, die tieferen Ursachen von Belastung und Leid zu erkunden, insbesondere in Zeiten existenzieller Fragen und Umbrüche.
Dr. Kilpatrick absolvierte ihren B.A. in Psychologie an der UCLA und schloss ihr Psy.D.-Studium an der The Chicago School of Professional Psychology ab. Sie erhielt ihre Ausbildung über M.A.P.S., arbeitete als Therapeutin in der Yale-Studie zu psilocybinassistierter Therapie bei Depressionen und verfügt über ein Zertifikat als psychedelische Therapeutin aus dem Programm Psychedelic-Assisted Therapies and Research am California Institute of Integral Studies (CIIS).
Ihr therapeutischer Ansatz geht davon aus, dass emotionale und psychische Schwierigkeiten häufig aus schmerzhaften Lebenserfahrungen entstehen, die Scham, Angst und innere Distanz hervorrufen können. Solche Erfahrungen prägen mitunter reaktive Muster und lassen Menschen sich von sich selbst und anderen getrennt erleben. Indem sie die ursprünglichen Quellen von Verletzung sichtbar macht und die daraus entstandenen Schutzmechanismen gemeinsam betrachtet, unterstützt ihre Arbeit dabei, Vergangenes von der gegenwärtigen Realität zu unterscheiden. Gesehen und wahrgenommen zu werden, kann in diesem Prozess das Verborgene ans Licht bringen und Raum für Verbindung sowie eine neue Art eröffnen, der Welt und anderen zu begegnen.
Dr. Kilpatrick wurde in Balsas im brasilianischen Bundesstaat Maranhao geboren und wanderte 1988 in die Vereinigten Staaten ein. 1997 zog sie von New Jersey an die Westküste, wo sie später ihr Grundstudium an der UCLA abschloss und an The Chicago School of Professional Psychology den Doktortitel in Klinischer Psychologie erwarb. Ihre klinische Laufbahn begann sie mit der Arbeit mit obdachlosen Menschen im Skid Row-Viertel im Zentrum von Los Angeles sowie mit Erwachsenen, die den Übergang aus dem Strafvollzug bewältigten. Ihr multikultureller Hintergrund und ihre frühen beruflichen Erfahrungen prägten ihren Fokus auf konkrete und systemische Formen von Verletzung, die das emotionale und psychische Wohlbefinden beeinflussen, sowie auf die Art und Weise, wie Menschen der Welt begegnen.