
Als Performer, Lehrer und Künstler für Tanzimprovisation ist Chris Aiken international für seine Arbeit in der Tanz- und Contact-Improvisation bekannt. Seine Praxis ist von dem Wunsch geprägt, poetische Vorstellungskraft mit einer ökologischen Art des Wahrnehmens, Handelns und In-Beziehung-Tretens zu verbinden. So entsteht ein Zugang, der Achtsamkeit und Verständnis für sich selbst, andere Lebewesen und die Welt um uns herum zusammenführt – einschließlich Geschichte, Kultur und menschengemachter Objekte.
Heute liegt sein Schwerpunkt darauf, Bedingungen zu schaffen, in denen sich Menschen gestärkt fühlen, sensibler füreinander werden, dem Unbekannten offen begegnen und sowohl Menschen als auch der Umwelt mit Respekt begegnen. Chris arbeitete und performte mit vielen renommierten Tanzkünstlern, darunter Angie Hauser, Kirstie Simson, Nancy Stark Smith, Peter Bingham, Andrew Harwood, Joerg Hassman, Ray Chung und Steve Paxton. Seine Arbeit wurde außerdem über Jahre hinweg von der Alexander-Technik, Gyrotonic und Gyrokinesis, Ideokinese, Yoga sowie myofaszialer Körperarbeit und Release-Techniken geprägt. Er erwarb seinen MFA an der University of Illinois und ist derzeit Professor für Tanz am Smith College.