
Bonnie Duran begegnete dem Dharma erstmals 1982 im Kopan-Kloster in Nepal sowie in Bodhgaya, Indien. Ihre Ausbildung wurde durch Lehren bedeutender westlicher Lehrer wie Joseph Goldstein und Jack Kornfield geprägt, ergänzt durch Impulse von thailändischen, burmesischen und tibetischen Mönchslehrern. Sie absolvierte das Retreat-Lehrertraining am Insight Meditation Society (IMS) und am Spirit Rock Meditation Center (SRMC) und gehört heute dem Spirit Rock Guiding Teachers Council an.
Sie leitet sowohl längere als auch kürzere Retreats am IMS, bei Spirit Rock und in weiteren Gemeinschaften. Gleichzeitig beschäftigt sie sich mit spirituellen Praktiken und Traditionen der Native Americans. Über ihren Partner kam Bonnie mit der buddhistischen Jodo-Shinshu-Tradition in Berührung und widmet sich dieser Linie inzwischen ebenfalls mit Freude und Engagement. Zudem wirkte sie an Hilda Gutiérrez Baldoquins Dharma, Color and Culture: New Voices in Western Buddhism mit und veröffentlichte Beiträge im Harvard Divinity Bulletin, bei Tricycle und in Turning Wheel.
Dr. Duran ist Professor Emeritus an den Schools of Social Work and Public Health der University of Washington und lehrt außerdem am Indigenous Wellness Research Institute. Ihr akademischer Schwerpunkt liegt auf Tribal-, Urban-Indian- und internationalen indigenen Gemeinschaften.