
Senior-Meditationsleiterin · Doktorandin der buddhistischen Literatur und Kultur
Schon früh kam Arpita durch ihre Mutter, die als Psychologin arbeitete, mit Selbstentwicklung, spiritueller Erforschung und somatischen Praktiken in Berührung. Als von Natur aus neugieriges Kind fühlte sie sich zu alten Mythen, archetypischen Systemen, heidnischen Traditionen und Schamanismus hingezogen. Sie vertiefte sich in Geschichten aus ferner Vergangenheit und spürte zugleich, dass das Leben im gegenwärtigen Moment eine tiefere Dimension bereithält.
In ihren Teenagerjahren, Anfang der 2000er, begegnete sie einem Wissensgebiet, das sich in ihr zutiefst lebendig anfühlte, und begann ihre formale Praxis von Hatha- und Bhakti-Yoga als Schülerin in der Satyananda-Tradition. Der traditionelle Zugang zu der alten Wissenschaft und Weisheit des Yoga inspirierte sie und weckte in ihr die Vorstellung, den menschlichen Mikrokosmos auf alchemistische Weise mit dem Universum zu verbinden.
Getragen von den zeitlosen Fragen „Wer bin ich?“, „Warum bin ich hier?“ und „Was ist der Sinn des Lebens?“ studierte sie anschließend westliche Philosophie, Latein und Altgriechisch und erwarb einen BA in Kulturwissenschaften und Kulturanthropologie sowie einen MA in Buddhistischen Studien mit Sanskrit. Anfang zwanzig führte sie ihr Weg in den Theravada-Buddhismus und zur Vipassana-Meditation, wo sie eine tiefe Erweiterung des Bewusstseins, bedingungslose Mitgefühlskraft und Befreiung erlebte.
Derzeit promoviert sie in buddhistischer Literatur und Kultur und verbringt weiterhin viel Zeit in Indien, Nepal und Südostasien. Reisen ist für sie Teil einer Seelenreise, ebenso wie das Anleiten und Halten zahlreicher Meditations-, Solo- und Dunkel-Retreats.
Arpita lebt ihre Praxis und stellt ihr ganzes Sein in den Dienst des Erwachens aller. Sie bietet 1:1-Begleitung an, getragen von ihrer eigenen Erfahrung, dass es nichts Wertvolleres gibt, als andere auf dem Weg der Befreiung zu unterstützen. Zudem ist sie eine hingebungsvolle Liebhaberin von Natur und Tieren, beschäftigt sich mit Jung’scher Psychologie, hält Räume für Shibari-/Seilritual-Arbeit und kocht vegan und vegetarisch.
„Alles, was nötig ist, um als die leuchtende Leere des Geistes zu erwachen, ist, nicht länger nach etwas mehr, Besserem oder anderem zu suchen und die Aufmerksamkeit nach innen auf die wache Stille zu richten, die du bist.“ — Adyashanti