
Die in Philadelphia lebende Choreografin, Performerin und Death Doula richtet ihren Blick auf das gelebte Erleben des Körpers – nicht auf sein äußeres Erscheinungsbild. Als Pew Fellow in the Arts und Independence Fellow hat sie ihre Arbeiten international gezeigt und verbindet in ihrer Praxis künstlerische Präsenz mit einer tief verkörperten, reflektierten Herangehensweise an Performance und Heilung.
Zu keening fand sie während der Arbeit an At Home with the Humorless Bastard. Seit mittlerweile acht Jahren vertieft, formt und verfeinert sie diese Praxis kontinuierlich. Verwurzelt in Trauer und Erinnerung, ehrt ihr keening die traditionelle Ritualform und verbindet sie mit vokaler Improvisation, Tanz und Somatics. So entsteht ein Raum für emotionalen Ausdruck, körperliche Entlastung und achtsame Verbindung.
Darüber hinaus hat sie ein eigenes Projekt gegründet, das diese Auseinandersetzung weiterführt und Teilnehmenden die Möglichkeit gibt, sich in einem behutsamen, unterstützenden Rahmen mit Trauer, Bewegung und Stimme zu beschäftigen.