
Ananda Devi war von 2021 bis 2023 als Ashram-Managerin tätig und absolvierte 2017 den Yoga-Lehrer*innenkurs des Ashrams. In ihrer Arbeit verbindet sie Herzenswärme, Großzügigkeit und einen feinen irischen Humor.
Nach einem einschneidenden Unfall im Jahr 2008 fand Ananda Devi zunächst zum Yoga. Neben den heilsamen Erfahrungen, sich auf neue Weise zu bewegen, entdeckte sie die Kraft von Atem und Stille inmitten chronischer Schmerzen und der damit verbundenen mentalen Herausforderungen. So wuchs in ihr eine tiefere Annahme, dass auch die Wendungen des Lebens Lehrer sein können.
Zu ihrem Hintergrund gehören Tätigkeiten im Bildungsbereich mit Kindern unterschiedlichen Alters und verschiedener Fähigkeiten, Einsätze in der Hospizarbeit sowie die gelebte Erfahrung von Mutterschaft als Mutter von zwei Kindern.
Am meisten erfüllt sie daran, Yoga zu teilen, anderen dabei zu helfen, innere Ressourcen aufzubauen und mitten in der Lautstärke des Alltags den Wert der Stille zu entdecken, auch wenn sie sich selbst nicht wirklich als „Yoga-Lehrerin“ sieht. Ihr idealer Ansatz ist es, einen Raum zu schaffen, in dem Menschen langsam und achtsam bewegen können, um anschließend in die Stille zu sinken und wahrzunehmen, was daraus entsteht. Besonders gern gestaltet sie Gemeinschaft mit Frauen, die durch die Lebensphasen von der Menarche bis zur Menopause und darüber hinaus gehen.
Sie liebt das Meer und das Unterwegssein in ihrem Van durch wilde Landschaften. Am meisten schätzt sie jedoch die Momente mit Familie und Freunden, in denen gesungen, getanzt und musiziert wird.