




Tag 18 zählt zu den eindrucksvollsten Momenten der gesamten Reise: Noch vor Sonnenaufgang, gegen 4 Uhr oder früher, beginnt der Aufstieg zum Poon Hill. Wer früh startet, erreicht den Aussichtspunkt rechtzeitig zum Sonnenaufgang. Der Weg von Ghorepani dauert je nach Tempo etwa 45 Minuten bis eine Stunde. Da es im Dunkeln unterwegs und in den frühen Morgenstunden sehr kalt ist, sind warme Kleidung, eine gute Jacke sowie eine Stirnlampe oder Taschenlampe unbedingt empfehlenswert.
Oben angekommen, eröffnet sich ein weiter Blick über die Annapurna- und Dhaulagiri-Kette. Das erste Licht legt sich oft in goldenen und sanften Farbtönen über die schneebedeckten Gipfel und schafft ein Panorama, das lange in Erinnerung bleibt. Gleichzeitig ist dies ein wunderbarer Augenblick, um innezuhalten, bewusst zu atmen und die Stille aufzunehmen. Einige Teehäuser am Fuß des Hügels bieten heiße Getränke an und schenken vor dem Abstieg ein wenig zusätzlichen Komfort.
Nach dem Sonnenaufgang bleibt Zeit, die Umgebung rund um Poon Hill aus verschiedenen Perspektiven zu erkunden, bevor es gemächlich zurück nach Ghorepani zum Frühstück geht. Anschließend führt der Weg steil hinab nach Tikhedhunga, vorbei an dichtem Rhododendron- und Eichenwald sowie durch die Dörfer Banthanti und Ulleri. Den Abschluss des Tages bildet eine abendliche Yogaeinheit, gefolgt von Abendessen und Ruhe – eine wohltuende Möglichkeit, nach einem langen Trekkingtag zu regenerieren.
Tag 19 beginnt mit Yoga und Breathwork, um Körper und Geist auf die nächste Etappe vorzubereiten. Nach einem nahrhaften Frühstück geht es von Tikhedhunga weiter nach Nayapul. Dieser Abschnitt des Annapurna Circuit ist landschaftlich besonders reizvoll: Terrassenfelder, grüne Hänge und Hängebrücken sorgen unterwegs für ein kleines Abenteuer.
Dörfer wie Hile und Birethanti geben Einblick in die lokale Kultur und herzliche Gastfreundschaft. Die Reise lebt hier nicht nur von der Natur, sondern ebenso von den Begegnungen am Wegesrand. Nach dem Mittagessen in Nayapul erfolgt der Transfer zum Hotel in Pokhara. Dort angekommen, stehen Check-in, verdiente Erholung und angeleitete Entspannung auf dem Programm.
Tag 20 ist der Abreisetag. Von Pokhara aus besteht die Möglichkeit, entweder auf dem Landweg nach Kathmandu zurückzukehren; die Fahrt dauert je nach Straßenverhältnissen meist 6 bis 8 Stunden. Alternativ bietet sich ein kurzer Flug von 25 bis 30 Minuten an, der mit schönen Ausblicken auf den Himalaya verbunden ist.
Preise für das Annapurna-Circuit-Trekking:
Im Preis enthalten:
Nicht enthalten:
Reiselogistik und beste Reisezeit:
Die besten Monate für den Annapurna Circuit sind die Vorsaison vor dem Monsun von März bis Mai sowie die Nachmonsunzeit von September bis November. Dann sind die Wetterbedingungen meist stabil und die Sicht besonders klar. Der Frühling ist lebendig und gut besucht, mit angenehmen Temperaturen und viel Trekking-Energie. Im Sommer wird es zwar wärmer, zugleich bringen Monsunregen, Wolken, rutschige Wege und ein erhöhtes Erdrutschrisiko jedoch erschwerte Bedingungen. Der Herbst gilt als klarste und beliebteste Zeit, während der Winter sehr kalt werden kann; die Nachttemperaturen sinken dann bis auf -15 °C.
Die Reise beginnt am Tribhuvan International Airport in Kathmandu. Einfache Transfers sind kostenlos verfügbar. Von Kathmandu reisen die meisten Gäste per Inlandsflug oder Touristenbus/Privatfahrzeug weiter nach Pokhara. Der Trek kann anschließend in Besisahar beginnen oder in Chame, wenn ein kürzerer Einstieg bevorzugt wird.
Shree Yoga Retreat, Nepal
