




Wenn Klarheit schon lange auf sich warten lässt, kann sie im Amazonas näher sein, als man denkt. In Pucallpa wird der Dschungel selbst Teil des Weges: Stille, Lebenskraft und eine spürbare Tiefe umgeben Sie vom ersten Moment an. Unter der Begleitung erfahrener Mestizo-Schamanen werden die Zeremonien mit Sorgfalt, Respekt und Integrität gehalten. Für viele Gäste ist dieses Erlebnis weit mehr als ein Retreat — es wird zu einem echten Wendepunkt.
⭐⭐⭐⭐⭐ Hoch bewertet — mit ausgezeichneten Rückmeldungen früherer Teilnehmer.
Unter den Ayahuasca-Retreats in Peru zieht es viele Reisende zunächst nach Iquitos oder Cusco. Wer jedoch Tiefe, Authentizität und weniger Ablenkung sucht, fühlt sich oft von Pucallpa angezogen: einem ruhigeren Ort mit traditioneller Heilkunst und einer geerdeten Atmosphäre.
Die Stadt liegt in der Region Ucayali und zählt zu den letzten starken Bastionen echter Mestizo- und Cocama-Heiltraditionen. Ayahuasca wird hier nicht als kommerzielles Erlebnis verstanden, sondern als heilige Praxis, die eng mit dem Alltag verbunden ist. In diesem Umfeld wurde Madre Selva gegründet: ein linienbasiertes Zentrum, das kleine Retreats anbietet, in denen Heilung in enger Verbindung mit der Natur geschieht.
Der moderne Alltag kann uns von uns selbst entfernen — vom Körper, von den Gefühlen und von einem tieferen Sinn. Viele Menschen kommen mit einer stillen Sehnsucht in den Amazonas: Sie suchen nicht nur Antworten, sondern eine Neuorientierung. Im Dschungel bei Pucallpa wird Heilung nicht erzwungen. Sie wird erinnert.
Die Facilitators und Curanderos, die die Zeremonien leiten, wurden über Jahre im Wald ausgebildet, in Beziehung zu den Pflanzen, zur Stille und zur spirituellen Welt. Ihre Arbeit geht über reine Symptombesserung hinaus und hilft dabei, die Wurzeln von Schmerz, Verwirrung und innerer Trennung behutsam sichtbar zu machen.
Bei Madre Selva umfasst das Erlebnis mehr als nur Zeremonien. Gäste durchlaufen einen Weg aus Ruhe, Integration, Plant Dietas und intensiver Naturerfahrung. Sie trinken nicht nur Ayahuasca — sie treten in eine Beziehung zur Medizin, zum Wald und zu sich selbst.
Es werden drei zentrale Retreat-Programme in der Nähe von Pucallpa angeboten, die jeweils auf unterschiedliche Phasen des Heilungswegs abgestimmt sind. Das 8-tägige Retreat bietet einen fokussierten und gut zugänglichen Einstieg in die Medizin. Das 11-tägige Retreat ergänzt eine Master-Plant-Dieta und mehr Zeit für Integration. Das 15-tägige Retreat ermöglicht tieferes Dieta-Arbeiten, Zeremonien, Ruhe und Rückzug in Natur und Stille.
Jedes Programm beinhaltet mehrere traditionelle Ayahuasca-Zeremonien mit erfahrenen Mestizo- und Cocama-Curanderos sowie Integrationskreise, persönliche Check-ins und Zeit im privaten Tambo zum Ausruhen und Verarbeiten.
Die Retreats sind bewusst klein gehalten, meist mit 6 bis 12 Teilnehmenden, damit individuelle Begleitung und gemeinsamer Gruppenaustausch möglich bleiben. Das Zentrum kann insgesamt bis zu 20 Gäste in 20 privaten Casitas aufnehmen. Gruppen-Sharing, Naturerfahrung und Werkzeuge zur Integration nach dem Retreat sind ebenfalls Teil des Konzepts.
Sie wünschen sich mehr Privatsphäre? Auf Anfrage sind auch 1:1- und kleine private Gruppen-Retreats möglich, mit individueller Terminplanung und persönlicher Betreuung. Das Zentrum kann außerdem für Ihr eigenes Retreat gemietet werden — inklusive Personal und der Option, das Programm eigenständig oder in Zusammenarbeit mit dem Team zu organisieren.
Ayahuasca ist eine heilige Pflanzenmedizin, die seit Jahrhunderten im gesamten Amazonasbecken verwendet wird. Traditionell wird sie aus der Banisteriopsis-caapi-Liane und Chacruna-Blättern hergestellt und in Heilzeremonien eingesetzt, die eine tiefere Beziehung zu sich selbst, zu anderen und zur Natur unterstützen.
Innerhalb der Zeremonie wird Ayahuasca oft als bewusste Verbündete erlebt — manchmal auch „la medicina“ oder „Mother Ayahuasca“ genannt. Die Reise kann Visionen, emotionale Entladung, Erinnerungen an Vorfahren, Reinigung oder Momente von Frieden und Klarheit beinhalten. Sie arbeitet mit dem, was bereit ist, gesehen zu werden, und lädt dazu ein, Licht und Schatten in einem sicheren, heiligen Rahmen zu begegnen.
Madre Selva ist ein intimes, familiengeführtes Retreat-Zentrum, das mehrere Stunden außerhalb von Pucallpa tief im Regenwald liegt. Zur Ausstattung gehören private Dschungel-Cabins mit Solarlicht und Moskitonetzen, eine Zeremonien-Maloca, äußere Kräuterdampfbereiche, ein natürlicher Flusspool und Regenwaldpfade für stille Spaziergänge.
Auch ökologische Verantwortung ist Teil des Konzepts: mit ressourcenschonenden Systemen, wenig Plastik sowie gefliesten westlichen Toiletten und Duschen. Der Ansatz ist Heilung im Einklang mit dem Land.
Zu den Gästen gehören Menschen aus aller Welt — Lehrkräfte, Künstler, Pflegende, Unternehmer, Eltern und Personen in Übergangsphasen. Häufige Beweggründe sind Trauer, Burnout, große Lebensveränderungen und der Wunsch, sich wieder mit Natur, Geist oder dem eigenen Selbst zu verbinden.
Jedes Retreat folgt einem sanften Rhythmus, der vom Dschungel geprägt ist:
Neben Ayahuasca können Gäste auch mit Master Plants im Rahmen traditioneller Dietas arbeiten. Diese uralte Praxis verbindet Einsamkeit, einen vereinfachten Ernährungsplan und eine tiefe energetische Ausrichtung auf eine ausgewählte Pflanze. Zu den verwendeten Pflanzen gehören unter anderem caapi, chacruna, Bobinsana, Ajo Sacha, Chiric Sanango, Chuchuhuasi, Renaquilla, Mucura, Lupuna, Uña de Gato und mapacho.
Jede Pflanze bringt ihre eigene Form von Unterstützung mit — von Erdung und Reinigung bis zu Mut, emotionaler Heilung, Vitalität und Schutz. Die Dietas sind optional, aber eine kraftvolle Ergänzung zu Ayahuasca und wirken oft lange über das Retreat hinaus weiter.
Pucallpa ist die Hauptstadt der Region Ucayali, eines üppigen und kulturell reichen Teils des peruanischen Amazonas. Von Lima aus reisen Gäste mit einem kurzen Inlandsflug nach Pucallpa und fahren anschließend per 4x4-Fahrzeug und Boot weiter in den Regenwald. Schon der Weg hinaus aus der Stadt und hinein in den Dschungel ist Teil des Retreats und hilft dabei, Ablenkung hinter sich zu lassen und ganz im Hier und Jetzt anzukommen.
Zur Vorbereitung werden die Gäste gebeten, die Diät mindestens 7 Tage vor der Anreise einzuhalten: kein rotes Fleisch, kein Alkohol, kein Zucker, kein Sex und keine starken Gewürze. Außerdem empfehlen wir, die eigene Intention zu reflektieren, leicht zu packen und die Bildschirmzeit vor der Anreise zu reduzieren.
Sicherheit hat oberste Priorität. Jeder Teilnehmer wird auf medizinische und psychologische Eignung geprüft, die Gruppen bleiben klein, das Team ist in Notfallprotokollen geschult und bietet während des gesamten Prozesses emotionale Unterstützung. Die Teilnahme ist jederzeit freiwillig — niemand wird zur Teilnahme gedrängt.
8-TÄGIGES MEDIZIN- & KUNST-RETREAT
Madre Selva Resort

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