




Gelegentlich zeigt sich das hauseigene Mandali Experience in einer verspielteren, feierlichen Form und öffnet sich für eine Woche voller Begegnung und Tiefe. Dieses Retreat richtet sich an Gäste, die ihre Reise vertiefen und zugleich eine größere Vielfalt an Klassen und Erfahrungen genießen möchten.
Ergänzend zur täglichen Praxis aus Yoga, Meditation und QiGong begleiten Maurits Hofman und Yoran Hensel das besondere Programm an fünf Tagen mit Workshops. Auf dem Plan stehen traditionelle Lakota-Schwitzhütten, eine Feuerzeremonie, Breathwork Journeys und Singing Circles. Die Tage laden dazu ein, sich bewusster mit sich selbst, mit den Elementen, mit Herkunft und Wurzeln sowie mit unserer gemeinsamen Menschlichkeit zu verbinden. So entsteht ein Raum für innere Erinnerung und ein warmes Gefühl des Ankommens.
Im Retreat enthalten sind zweimal täglich geführte Meditationen, zweimal täglich Yoga oder QiGong, täglich ein besonderer Workshop wie eine Breathwork Journey, Schwitzhütte oder ein Singing Circle sowie der Zugang zum Body Care Centre mit Pool, Jacuzzi, Sauna und Dampfbad. Dazu kommen frisch zubereitete vegetarische Mahlzeiten. Das Format ist bewusst freudvoll und herzöffnend gestaltet, sodass jede Person den eigenen Weg im Programm selbst bestimmen und so viel oder so wenig wie gewünscht teilnehmen kann.
Die Schwitzhütte ist ein heiliger Ort der Wandlung und in der Lakota-Tradition als Inipi bekannt. Hier wird Gebet zu Atem, und das Große Mysterium wird nicht erklärt, sondern erfahren. Umgeben von erhitzten Steinen, Dunkelheit, Gesang und uraltem Rhythmus sind die Teilnehmenden eingeladen, loszulassen, was nicht mehr getragen werden muss. Die Hitze ist dabei kein Test, sondern eine Erinnerung an Demut, Hingabe und Verbundenheit mit allem Lebendigen.
Der Singing Circle mit Maurits ist von Stimme, Schwingung und Gebet getragen. Inspiriert von Lakota-Werten wie Ehrlichkeit (WoWičake) und Hingabe (WoČekiye) geht es nicht darum, perfekt zu singen, sondern wahrhaftig da zu sein. Trommel, Gitarre, Stimme und Stille verbinden sich zu einer gemeinsamen Sprache. Überlieferte Lakota-, Seneca-, Chumash- und weitere Stammeslieder werden auf eine Weise gesungen, die Verbindung stärkt und die Stimme wieder als Medizin erfahrbar macht.
Die Feuerzeremonie ist ein Ritual, das Abschied würdigt und Erneuerung willkommen heißt. Unter freiem Himmel versammeln sich die Teilnehmenden mit Nacht und Gebet, um das zu geben, was schwer oder unvollendet wirkt. Das Feuer steht dabei als Symbol für Heilung und begleitet Veränderung mit stiller Kraft und Vertrauen in die unsichtbaren Kräfte, die uns prägen.
Die Gäste werden am Sonntag um 15:30 Uhr gemeinsam in einem Opening Circle empfangen. Dort lernen sie die Lehrenden und die anderen Teilnehmenden kennen und erhalten eine Einführung in das Programm und die Workshops.
Ab diesem Moment darf jede und jeder dem eigenen Rhythmus folgen. Wer möchte, besucht eine Morgenklasse, ruht sich aus, reflektiert, nutzt das Body Care Centre oder meditiert einfach mit Blick in die Weite. Jeder Tag bietet Raum, sich wieder mit dem zu verbinden, was es persönlich bedeutet, bei sich selbst anzukommen.
Das Mandali Experience Special beginnt um 15 Uhr, der Check-in ist ab 14 Uhr möglich. Dieses Retreat findet in englischer Sprache statt.
Maurits Hofman
Yoran Hensel

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