

Zwischen Tantra, Ayurveda und dem Göttlichen im weiblichen Körper
31. Juli – 4. August | Madre Selva, Toskana
Diese fünf Tage in Madre Selva laden dazu ein, das Göttliche als gelebte, spürbare Erfahrung im weiblichen Körper zu berühren. Ein Raum, in dem Liebe nicht nur gedacht, sondern verkörpert wird.
Damit diese Qualität wirklich im Körper ankommen kann, sind Frauen eingeladen, sich wieder mit ihren inneren Zyklen zu verbinden – im Einklang mit den Jahreszeiten, dem Mond und den Elementen.
Shakti ist dabei lebendig, beweglich und wandelbar. Sie will nicht kontrolliert oder ausgehalten werden, sondern bewusst begegnet sein. Es geht darum, in ihrer Dynamik präsent zu bleiben und ihre Wandlungen mitzuerleben.
Diese Präsenz wird durch eine zweite innere Qualität möglich: Shiva. Eine aufrechte, ruhige Vertikalität, die über die Wirbelsäule wirkt – das, was in yogischen Traditionen als Inner Lingam bezeichnet wird.
So entsteht ein innerer Halt, der erlaubt, weder von zyklischen Stürmen mitgerissen zu werden noch sie zu unterdrücken. Stattdessen kann jede Frau wahrnehmen, was die Göttliche Mutter in jedem Zyklus offenbart, und in Beziehung bleiben, ohne sich selbst zu verlieren.
Das Retreat schafft einen Erfahrungsraum für beide Pole:
damit sie sich im Körper begegnen können.
Während dieser Tage teilt Nadeshwari Joythimayananda Praktiken, Rituale und Lehren, die aus langjähriger Erfahrung und Weitergabe in Asien und weltweit entstanden sind.
Ihre Arbeit ist nicht theoretisch, sondern verkörpert. Über Yoga, Tanz, Ritual und Präsenz öffnet sie Zugänge zu Erfahrungsräumen, die nicht vom Verstand gelernt, sondern nur über den Körper erkannt werden können.
Ihre Methoden wurzeln in einer Linie aus Yoga, Ayurveda und schamanischen Traditionen verschiedener Regionen der Welt. Aufgewachsen in einem Haus, in dem diese Disziplinen Teil des Alltags waren – mit einem ayurvedischen Arzt und Yogalehrer als Vater und einer Mutter als Gewürzheilerin –, begleitet sie seit mehr als 13 Jahren Frauen im Westen durch Reisen, Ausbildungen und Retreats.
Ihr Ansatz verbindet:
Jede Praxis bewegt sich zwischen Aktivierung und Halt. Dieser Halt wird durch die Umarmung der Göttlichen Mutter und die Präsenz des Inner Lingam getragen.
Auch das Wissen um das autonome Nervensystem fließt ein: Nichts wird über die Belastungsgrenze hinaus forciert. Vielmehr entstehen Bedingungen, unter denen sich der Körper sicher genug fühlt, um weich zu werden und loszulassen.
Es gibt nichts zu erreichen. Und nichts, was neu gelernt werden müsste.
Mit sorgfältig aufgebauten Übungen wird der Körper eingeladen,
In diesem Feld kann sich auch Schwesternschaft zeigen – nicht gemacht und nicht konventionell geführt, sondern organisch entstehend. Eine stille Verbundenheit unter Frauen, geboren aus dem gemeinsamen Raum.
Es entsteht ein Spiel aus Spiegelungen, Wiedererkennen und Resonanz. Jede Frau begegnet im anderen etwas von sich selbst, ohne dass daraus eine Last oder Dynamik wird, die getragen werden muss.
Das Feld wird präzise geöffnet und ebenso achtsam wieder geschlossen, damit das Erlebte integrieren kann, ohne haften zu bleiben oder fremde Projektionen mitzunehmen.
Die Arbeit verbindet mehrere Ebenen:
Ergänzt wird dies durch Lehren und Praktiken zu:
Auch die Arbeit mit den Elementen ist Teil des Retreats, insbesondere mit:
Diese Elemente unterstützen die Bewegung der Shakti, während die Präsenz im Körper die Qualität von Shiva trägt. Transformation entsteht dort, wo sich beide Pole begegnen.
Während des Retreats besteht die Möglichkeit,
zu erhalten. Auch die Ernährung folgt einem Rhythmus, der mit Zyklizität und Reinigung verbunden ist.
31. Juli – Ankunft und Eröffnung
1. – 2. – 3. August
4. August – Integration und Abschluss
Geboren in Sri Lanka in einer tamilischen Familie aus Indien, kam sie im Alter von drei Jahren mit ihrer Familie nach Italien, ausgelöst durch den Genozid in Sri Lanka. Daraus entwickelte sich ihr lebenslanger, grenzenloser Tanz zwischen Ost und West, der ihren Weg bis heute prägt.
Sie hat einen Abschluss in Heilpflanzentechniken und lebt in den Wäldern der ligurischen Berge, wo sie sich mit Liebe und Freude der Magie von Blumen und Mond widmet. Sie unterrichtet Yoga aus einer weiblich offenen Tradition, die auf Zyklizität, Kraft und Empfänglichkeit ausgerichtet ist, mit ursprünglichen und spontanen Werkzeugen aus Traditionen Asiens, Europas und Mittelamerikas. Zudem ist sie Mitgründerin und Autorin des kostenlosen transkulturellen Online-Magazins Matrika–Consciousness Development.
Sie arbeitet mit La Grande Via, gegründet von Dr. Franco Berrino, sowie mit Science and Nonduality, einer internationalen Gemeinschaft, die von zeitloser Weisheit und moderner Wissenschaft inspiriert ist. Nach mehr als einem Jahrzehnt in Europa, in dem sie achtsamkeitsbasierte Kreispraktiken vermittelte, entwickelte sie die italienische Ausbildung Yogini Shakti und verschiedene Online-Kurse zu den vielen Facetten weiblicher Zyklizität – für Frauen und mit Frauen, im Dienst einer gemeinsamen weiblichen Reife. Außerdem ist sie Mitautorin des Buches für Töchter, Frauen und Großmütter: Lunatika
Nadeshwari Joythimayananda

Località Podere Pagliano, 22, 53031 Casole d'Elsa SI, Italy
Provincia di Siena
Price
250,00 €
Duration
4 nights / 5 days
Available any date